Wir freuen uns: Das Westküstenklinikum Heide setzt weiterhin auf ChemoCompile und hat den bestehenden Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Damit bleibt eine bewährte Partnerschaft bestehen, die seit 2017 die digitale Onkologie und Hämatologie am Klinikum prägt.

Onkologische Versorgung auf hohem Niveau

Das Westküstenklinikum zählt mit rund 792 Planbetten zu den größten medizinischen Versorgern in Schleswig-Holstein. Das interdisziplinäre Onkologische Zentrum entwickelt in regelmäßigen Tumorboards individuelle Therapiestrategien – mit besonderem Schwerpunkt auf medikamentöser Tumortherapie sowie hämatologischer und internistischer Onkologie. Ziel ist eine leitliniengerechte und patientenorientierte Krebsbehandlung auf höchstem medizinischem Niveau.

Digitales Management komplexer Therapieprozesse

Mit ChemoCompile setzt das Klinikum auf eine spezialisierte Lösung für das digitale Management von Chemotherapien und hämatologischen Therapieschemata. Die Plattform unterstützt leitlinienbasierte Therapieprotokolle, strukturierte ärztliche Verordnungen, digitale Dokumentation der Medikamentengabe sowie transparente Freigabeprozesse für die Krankenhausapotheke – und trägt so entscheidend zur Medikationssicherheit bei.

Ergänzt wird dies durch die Integration in das Krankenhausinformationssystem CGM MEDICO, die eine durchgängige digitale Dokumentation für Ärzte, Pflege und Apotheke gewährleistet.

Qualitätssicherung und Zertifizierungen

Onkologische Zentren unterliegen regelmäßigen Qualitätsprüfungen und Zertifizierungen. ChemoCompile unterstützt dabei mit revisionssicherer Dokumentation und transparenter Nachvollziehbarkeit aller Therapieentscheidungen – ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung.

Gemeinsam in die digitale Zukunft

Die Vertragsverlängerung bis 2031 ist ein klares Zeichen des Vertrauens in ChemoCompile als digitale Plattform für Therapieprotokolle und Chemotherapie-Management. Wir bedanken uns herzlich für die langjährige Zusammenarbeit und freuen uns darauf, die Digitalisierung der Onkologie gemeinsam weiterzuentwickeln.

Rückblick auf den Deutschen Krebskongress (18.–21. Februar, CityCube Berlin)

Der 37. Deutsche Krebskongress hat erneut gezeigt, dass digitale Lösungen in der Onkologie und Hämatologie längst Teil der Versorgungsrealität sind.

Im fachlichen Austausch wurde deutlich, dass angesichts steigender Patientenzahlen, zunehmender Therapiedichte und wachsender Komplexität systemischer Behandlungen standardisierte, interoperable und durchgängig digitale Prozesse weiter an Bedeutung gewinnen.

Digitale Strukturen für mehr Sicherheit

Im Zentrum zahlreicher Fachgespräche standen folgende Themen:

– Standardisierte und qualitätsgesicherte Therapieprotokolle,
– Digitales Chemotherapie-Management,
– Closed-Loop-Medikationsprozesse,
– Interoperable Dokumentationslösungen,
– Elektronische Freigabeprozesse zwischen Verordnung und Herstellung.

Ein gemeinsamer Nenner dieser Diskussionen war die Frage, wie sich komplexe onkologische Therapien strukturiert, transparent und sicher in den klinischen Alltag integrieren lassen, ohne das ärztliche und pflegerische Personal zusätzlich zu belasten.

ChemoCompile: Digitale Umsetzung des „Blauen Buches“

ChemoCompile präsentierte sich auf dem Kongress als digitale Lösung, mit der sich die validierten Therapieprotokolle des „Blauen Buches“ strukturiert und anwenderorientiert in digitale Versorgungsprozesse überführen lassen.

Plausibilitätsprüfungen, strukturierte Dokumentation und eine konsistente Weitergabe der Informationen an nachgelagerte Prozesse gewährleisten Prozess- und Patientensicherheit.

Sichere Schnittstellen zur Herstellung

Ein zentrales Thema auf dem Kongress war die sichere Schnittstelle zwischen Verordnung und Zytostatika-Herstellung, beispielsweise mit den Produkten Cypro, Steribase, Cato oder Zenzy.

Digitale Lösungen können hier insbesondere durch folgende Punkte unterstützen:

– elektronische Herstellfreigaben,
– vollständige Übermittlung aller Therapieparameter,
– transparente Nachverfolgbarkeit im Herstellungsprozess und
– dokumentierte Freigabeprozesse.

Die Reduzierung von Medienbrüchen und manuellen Zwischenschritten trägt wesentlich dazu bei, Rückfragen und potenzielle Übertragungsfehler zu minimieren, und erhöht die Herstellungs- und Patientensicherheit signifikant.

Closed-Loop-Medikationsprozesse mit Scannerunterstützung

Ein besonderes Interesse der Besucher und Besucherinnen galt geschlossenen Medikationskreisläufen („Closed Loop“).

Ein typischer, digital unterstützter Ablauf umfasst folgende Schritte:

– Patientenidentifikation per Barcode-Scan,
– Abgleich von Patient, Therapieprotokoll und vorgesehenem Arzneimittel,
– Medikamenten- und Chargenscan via Barcode,
– Echtzeit-Dokumentation der Applikation.

Gerade in Einrichtungen mit rotierenden Pflegeteams oder hoher Arbeitsdichte schafft eine solche strukturierte Prozessführung zusätzliche Sicherheit, erhöht die Transparenz und reduziert Stress im Arbeitsalltag.

Gemeinsame digitale Therapieprotokollplattform

Als zukunftsorientierten Ansatz wurde die Entwicklung einer gemeinsamen digitalen Therapieprotokollplattform in Zusammenarbeit mit den pharmazeutischen Unternehmen Regeneron, Johnson & Johnson, Gilead Oncology und AstraZeneca vorgestellt. Ziel ist es, innovative Therapieprotokolle strukturiert, qualitätsgesichert und digital integrierbar bereitzustellen.

Kooperation als Erfolgsfaktor

Der Kongress zeigte zudem: Nachhaltige Digitalisierung gelingt nur in enger Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt unseren Standpartnern:

Fazit:

Digitale Protokollstandards, sichere Schnittstellen und Closed-Loop-Prozesse sind keine Zusatzoptionen mehr, sondern zentrale Bausteine einer modernen onkologischen Versorgung. Der Kongress hat dies klar unterstrichen. Eine digitale Struktur schafft Sicherheit – für Behandelnde wie für Patientinnen und Patienten.

 

ChemoCompile entwickelt sich mit einem Tempo weiter, das selbst erfahrene Onkolog*innen staunen lässt. Auch in diesem Jahr haben wir auf der Jahrestagung der DGHO e.V. in Köln großen Zuspruch für unsere Neuerungen erhalten.

Unsere Highlights auf dem Stand waren:
• Zentrale Protokollplattform: Alle relevanten onkologischen Therapieprotokolle an einem Ort
• Automatische Dokumentation via Pumpe
• Direkte Datenübermittlung an eKurven

Doch der wahre Publikumsmagnet war unsere KI-gestützte Datenanalyse im ChemoCompile-Data-Center von Averos Datafly. Durch Echtzeit-Insights, sprachgesteuerte Interaktionen und proaktive Handlungsempfehlungen bedeutet sie einen Quantensprung für die Datenarbeit in der Onkologie.

Ihre Vorteile:
✔ Präziseres Controlling und bessere Abrechnung
✔ Keine Audit- oder Zertifizierungsprobleme mehr
✔ Intuitive, visuelle Datenaufbereitung
✔ Erkennung von Mustern, bevor sie zum Problem werden

Kontaktieren Sie unser Vertriebsteam, um einen kostenlosen Demo-Zugang zu erhalten: Kontakt

Die MPS GmbH entwickelt eine Chemotherapie-Protokollplattform, die Ihnen in Zukunft Zugriff auf alle Therapieprotokolle für eine sichere und state-of-the-art Chemotherapieplanung, -medikation und -dokumentation bietet.

Zusammen mit dem Universitätsklinikum Freiburg, Johnson & Johnson, AstraZeneca, Regeneron, Gilead Oncology und OnkOpti bieten wir Ihnen zentral, aktuell und effizient die wichtigsten Chemotherapie-Protokolle.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Herunterladen oder persönlich von unserm Vertriebsteam

Für klinisch sofort nutzbare Daten, schnellere Entscheidungen und maximale Patientensicherheit bringen wir ChemoCompile und Datafly von Averos zusammen.

KI-gestützte Datenintelligenz: Datafly geht über herkömmliche Business Intelligence hinaus, indem es Künstliche Intelligenz für sprachgesteuerte Interaktionen und proaktive Handlungsempfehlungen nutzt. Dadurch wird der Zeitbedarf für den Nutzer stark minimiert und die Entscheidungsfindung revolutioniert.

Höchste Datensouveränität: Datafly ist technologisch auf European Sovereign Cloud Rechenzentren vorbereitet. Dies sichert die Einhaltung strengster Patientendatenschutz-Standards und garantiert Kliniken die volle Kontrolle über ihre Daten. Alternativ kann Datafly direkt auf den Servern der Gesundheitseinrichtung installiert werden.

Tiefergehende fachmedizinische Analyse: Im Gegensatz zu generischen BI-Lösungen bietet Datafly spezialisierte Analysewerkzeuge für komplexe medizinische Fragestellungen. Die intuitive Visualisierung macht Daten präzise und leicht verständlich.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen Dennis Negreiros Bösel von der MPS oder Johannes Klug & Thomas Faß von Averos

Wir bringen zwei digitale Protokollsysteme zusammen. Das sorgt für höchste Patientensicherheit und einen spürbaren Mehrwert für Ärzt*innen und Pflegekräfte:

  • Konsistente, evidenzbasierte Therapiepläne: Onkopti® & ChemoCompile
  • Kontinuierliche Updates & Qualitätssicherung – stets auf dem neuesten Stand
  • Automatisierter Export von Therapiedaten für Hospital-Softwaresysteme
  • Effiziente Arbeitsprozesse, weniger manuelle Fehler, mehr Zeit für Patient*innen

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder besuchen Sie uns bei der DGHO-Jahrestagung 2025 an Stand A1/Halle 1.

Treffen Sie uns auf der Jahrestagung der DGHO in Köln und entdecken Sie die Neuheiten bei Chemocompile:

  • die zentrale Protokollplattform
  • die direkte Datenübermittlung an E-Kurven
  • das KI-Datacenter
  • die automatische Pumpendokumentation
  • und die Registrierung für die Druckversion des neuen Blaue Buch 2026!

Kommen Sie an Stand A1 – wir freuen uns auf Sie!

MPS engagiert sich in der Entwicklung einer digitalen Plattform
Um den Chemotherapie-Prozess nachhaltig zu verbessern, bündeln Kliniken und Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz ihre Kräfte in einem innovativen Projekt: Chemo.PrO. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Informationsplattform, die alle Therapiedaten zentral zusammenführt und so eine effizientere und sicherere Behandlung ermöglicht. Finanziert wird das Vorhaben im Rahmen des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit rund 1,3 Millionen Euro für drei Jahre. Beteiligte Partner sind unter anderem die Kliniken Singen, Zürich, Freiburg und St. Gallen sowie die Unternehmen Codan Argus und MPS – Medizinische Planungssysteme. Beide Unternehmen bringen ihre Expertise in der Entwicklung innovativer Softwarelösungen für den Gesundheitsbereich ein.

Entstanden ist das Projekt aus der Initiative Smart Health Region 2025 des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO, das auf eine verbesserte regionale Gesundheitsversorgung durch Digitalisierung und KI abzielt.

Herausforderungen der modernen Chemotherapie
Mit der stetigen Weiterentwicklung neuer und komplexer Chemotherapie-Optionen wächst die Herausforderung, diese sicher und effizient zu planen und durchzuführen. „Die sichere Gabe und Dokumentation von Therapien wird immer komplexer. Momentan muss noch viel von Hand in verschiedenen Programmen dokumentiert werden. Das macht viel Arbeit und bietet ein Risiko für Fehler“, erklärt Professor Jan Harder, Chefarzt und Leiter des Onkologischen Zentrums am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen.

Hinzukommt, dass oftmals nur größere Universitätskliniken über die nötigen Ressourcen und Fachkenntnisse verfügen, um moderne Therapieansätze anzubieten. Dies verstärkt das Versorgungsgefälle zwischen städtischen und ländlichen Regionen – ein Problem, das Chemo.PrO lösen möchte.

Die Vision: Alle Chemotherapiedaten auf einer digitale Plattform
Das zentrale Ziel von Chemo.PrO ist die Entwicklung einer digitalen Plattform, die alle relevanten Therapiedaten an einem Ort bündelt und für alle Beteiligten zugänglich macht. Dadurch soll nicht nur die Sicherheit der Patienten erhöht, sondern auch die Entscheidungsfindung bei der Therapieplanung und -durchführung verbessert werden.

Ein besonderer Vorteil: Auch kleinere Kliniken in der Region könnten durch diese Lösung auf dem Niveau von Universitätskliniken behandeln. Damit wird eine hochwertige Gesundheitsversorgung auch außerhalb von Ballungszentren ermöglicht. Gleichzeitig sorgt die gesteigerte Effizienz für Kosteneinsparungen und entlastet das Gesundheitssystem insgesamt.

Testphase im Klinikalltag
Das Projekt Chemo.PrO wird als „Leuchtturmprojekt“ im Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert. In den kommenden drei Jahren werden die Partner alle Prozesse rund um die Chemotherapie detailliert analysieren und die Daten in die Plattform integrieren. Anschließend soll die entwickelte Lösung unter realen Bedingungen im Klinikalltag getestet werden.

Ein Meilenstein für die Gesundheitsversorgung
Mit Chemo.PrO entsteht ein Modellprojekt, das über die Region hinaus Strahlkraft besitzt. Durch den Einsatz von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz zeigt das Projekt, wie eine innovative, patientenorientierte und wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Zukunft aussehen kann.

Projekt Website: Interreg.org/Chemo.Pro

Viel Funktion mit wenig Klicks: Therapie-Protokolle einfacher verwalten.

Mit der Version 1.67 haben wir die Verwaltung der Protokoll-Bibliothek erheblich verbessert. Neue intuitive Funktionen helfen den Teams in onkologieschen Kliniken und Praxen Chemotherapie-Protokolle noch effizienter zu organisieren.

Als offizielle Software zum „Blauen Buch“ – die umfassende, praxiserprobte und aktuelle Protokolldatenbank des Universitätsklinikums Freiburg – unterstützt ChemoCompile dabei, für jede Tumorentität die optimale Behandlungsstrategie zu finden.

Fordern Sie einen Zugang zu unserer kostenlosen Demo-Version an oder vereinbaren Sie am besten gleich einen individuellen Beratungstermin mit unserem Team.

Entwicklung einer durchgängigen digitalen Informationsplattform für die Tumortherapie

Mit Fokus auf kleine und mittlere Kliniken entwickelt das Projekt Chemo.Pro eine klinikinterne Informationsplattform, die alle relevanten Therapiedaten entlang der Prozesskette Diagnostik, Tumorboard, Therapieplanung, Medikation und Therapiedokumentation bündelt und damit eine verbesserte Entscheidungsgrundlage für das Therapiemanagement in allen klinischen Teilprozessen der Chemotherapie bietet. Von einer entsprechenden Entlastung des medizinischen Personals und effizienten Behandlungsprozessen profitieren sämtliche Patient:innen.

Die mps ist gemeinsam mit der Codan Argus AG für die technische Realisierung des neuen Systems verantwortlich und unterstützt das Projekt mit ihrem Know-how in der Entwicklung digitaler Lösungen für die Onkologie.

 

Förderung:

Interreg „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“

Laufzeit: 2024-2027

Kooperationspartner:

Universitätsklinik Freiburg

Hegau-Bodensee Klinikum Singen

Kantonsspital St. Gallen

Universitätsspital Zürich

Codan Argus AG

Projekt Website: Interreg.org/Chemo.Pro